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Die neue Shimano Stella FJ 2018

Anbei ein Foto der neuen Stella C3000:

shimano-stella-2018

Es ist so weit. Der Countdown läuft. Ab März bekomme ich die ersten Stellas 2018 aus Japan. Vorbestellungen könnt ihr gerne via Mail bei mir aufgeben. Den Preis findet ihr im Shop. Ich werde jedoch nur die Stella C 3000 und C 5000 im Programm haben. Also die kompakte Variante. Die technischen Details entnehmt bitte dem weiter unten gezeigten Angaben.

Erst kam Shimano mit der Stradic C 5000 XG FK auf den Markt mit 320g Gewicht und einem Köderführungsspeed von 105cm pro Kurbelumdrehung war das ein rasantes Röllchen. Auf die 5000er gehen 200m der 0,18mm der WFT KG Strong.

Dann kam Shimano mit der Sustain C 5000 XG FI auf den Markt mit 285g Gewicht und einem Köderführungsspeed von 103cm pro Kurbelumdrehung war diese zwar nicht so rasant wie die Stradic C 5000 XG FK jedoch 35g leichter.

Jetzt kommt die neue Stella C 5000 XG FJ 2018 mit einem Gewicht von 260g auf den Markt. Jedoch mit einem Einzug von 101m. Ich denke wichtig ist genau dieser Meter. Wer sich einmal auf die 1m Einzug eingefischt hat möchte diesen nicht mehr missen. Mit 260g wiegt eine 5000 er Rolle soviel wie die leichteste 2500er vor 5 Jahren. Auch das Compact Gehäuse, daher C, ist für mich ideal. Doch Vorsicht, wer dicke Finger hat braucht entweder einen guten Rutenbauer oder greift auf die Nicht Kompakten zurück.

Auch wird es schwer werden für die neue Stella C 5000 FJ 2018 Ruten zu finden die nicht mehr wiegen als 130g und dennoch in der Schnurklasse 30-40lbs oder PE2-3 locker zu fischen sind.

Aber auch hier habe ich schon Ideen und einige Projekte. Denn es gibt nichts schöneres als eine abgestimmte Kombi in den Händen zu halten.

2018-STELLA-C5000XG

Anbei die komplette Übersicht der neuen Stelle mit technischen Daten:

2018-STELLA_001(1)

Auch das Video zur neuen Stella ist wieder einmal sehr emotional. Mit dem neuen Erscheinungsbild und der neuen Preisstrategie wird die neue Stella für mich die absolute Knaller Rolle im Jahr 2018. Nicht allein wegen des neuen Micromodul II Systems und dem neuen Silentdrive dreht sich die neue Stella absolut butterweich. Ich kenne keine Rolle, die es mit der neuen Stella im Moment aufnehmen kann. Auch die neue Daiwa Exist 2018 muss sich noch mit dieser Technologie zu solch einem charmanten Preis messen. Das wird nicht leicht.

 

 

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Der neue Salmo Wave auf Wolfsbarsch

Ich liebe Köder ohne Tauchlippe. Selbst beim Salmo Thrill und beim Sweeper entferne ich die Plastiklippen. Der Thrill hat eine Tauchlippe vorne, welche absolut überflüssig ist und der Sweeper hat zwei Tauchflügel hinten, die ihn beim werfen unglaublich ins trudeln bringen.

Salmo Thrill

Daher habe ich mich unglaublich gefreut, das Salmo den Wave ohne irgendeine Plastiklippe auf den Markt brachte. So wurde der Wave neben dem Slider zu einem absoluten Lieblingsköder von mir. Ich glaube nicht an einen Köder bis ich ihn selber ausprobiert habe. So findet ihr auch in meinem Shop nur Köder die fangen. Der Wave gehört dazu. Die 7cm Länge mit 14g Gewicht ist recht überflüssig. Lieber sollte man auf die 9cm Länge mit 24g zurückgreifen. Gemäß dem Motto kleine Köder fangen kleine Fische große Köder große Fische. Zudem lässt sich der Wave mit 24g auch sehr gut werfen. Ebenso gibt es ihn in schönen Farben wobei mein absoluter Favorit HBL Holo Bleak ist. Diese Farbe ist auch bei anderen Salmo Ködern absolut unschlagbar.

Salmo Wave Farben

Einzig den Original Haken tausche ich gegen einen Shout Single Kudako in 1/0 aus welcher unter 2g wiegt, das Werfen nicht beeinflusst und auch größeren Fischen einen Biss ermöglicht. Ich habe mit diesen Haken unglaublich gute Erfahrungen gemacht.

Shout Single Kudako

 

Beides findet ihr in meinem Shop.

 

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Phenix Swimbait Classic 8′ ein Blank mit Potential

Im nachfolgenden Link findet ihr den Beweis, das man mit einer Baitcaster Rolle und einer gescheiten Rute einen 120lbs BFT also Blauflossenthunfisch fangen kann. Auf der Seite Bloodydecks ist ein schöner Bericht.

Hier der Link:

 

BFT on the Lexa 400 and Phenix ultra swimbait classic throwing poppers | Bloodydecks.

Für mich selber ist der Phenix Swimbait Classic 8′ in Kombination mit einer Shimano Calcutta Conquest 401 eine absolute Traumkombination. Zumal die Rolle wunderschön zu diesem klassisch aufgebauten Blank passt. Aber auch die gute alte Shimano Curado 301 passt wunderschön zu dieser Rute. Mit 250m WFT KG Strong 22kg gehe ich selber auf die Thunfisch Jagd. Aber 120lbs hatte ich noch nie am Haken.

Anbei einige Bilder der Rute:

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Teilbare oder nicht teilbare Ruten ?

Es ist weder eine Frage des Einsatzgebietes noch eine Frage des Geschmacks. Wenn es möglich ist eine nicht teilbare Rute zu verwenden, dann sollte man das auch machen. Es gibt Ruten, welche am Schaft teilbar sind. Hier wird die Rute in den Griff gesteckt. Dann gibt es mittig teilbare Ruten. Einige Reiseruten sind sogar 3 mal beziehungsweise 4 mal geteilt.

Ich selber ziehe eine nicht teilbare Rute immer einer teilbaren Rute vor. Es gibt wenig teilbare Ruten, bei denen die Aktion und der Power sauber über den gesamten Blank verteilt sind. Auch tragen die Verbindungsstellen immer ein erhöhtes Risiko der Verwindung und werden bei nicht achtsamer Verbindung zu Sollbruchstellen.

Natürlich will man seine Poppingrute mit in den Flieger auf Reise nehmen. Daher kann man den Griff bei solchen Ruten von der Rute trennen. Auch sehr lange Ruten wie die Brandungsruten haben durch ihre Teilbarkeit einen Transportvorteil. Jedoch kann man heute seine Rute durch diverse internationale Paketdienste immer separat auf die Reise schicken. Daher gibt es heute keinen Grund mehr auf teilbare Ruten zurückzugreifen.

Bis zu einer magischen Länge von 8′ also von 2,44m kann man sich mit nicht teilbaren Ruten wunderbar anfreunden. Diese Ruten passen noch senkrecht in die meisten Räume und haben auf einem Boot auch wunderbar Platz. Ruten jenseits der 8′ sollte man mittig teilbar wählen. Jedoch werden Rutenexemplare ab 10′ meiner Meinung nach wieder viel zu schwer, wenn man auf die Power einer Rute schaut. So kommen Blanks mit einer 10’er Länge und bis 80 lbs Schnurklasse schon mal schnell an die 200g Grenze und als fertige Rute kommen sie dann an die 300g Gesamtgewicht.

Natürlich versuchen die Rutenhersteller heute Blanks zu bauen, mit denen man auch bei geringer Länge befriedigende Wurfweiten hat oder genügend Power für einen unerwarteten Drill. Aber wenn man diese Blanks dann wieder in einer längeren Variante wählt, wird man so verwöhnt, dass es keinen Schritt mehr zurück gibt.

Bei der Wahl seiner Rute achtet man dann wieder unweigerlich auf die Power der Blankserie und die Länge bei vorhandenem Blank Gewicht. Das macht aber auch Sinn. Wenn ich mir die K2 Serie von Phenix anschaue bekommt man hier schon einen Blank in der 30lbs Schnurklasse bei einer Länge von 7’3″ zu einem Gewicht von 63g. Eine fertig aufgebaute Rute liegt hier unter 100g und hat durchaus das Potential für kapitale Fangklassen. Auch gehört dieser Blank neben dem 8’er Reaper von Phenix zu den schnellsten Blanks die ich je vermessen durfte. Denn Blanks mit einem Powerfaktor jenseits der 5 sind mehr als selten.

(siehe auch Beitrag Power- bzw. Aktionsmessung)

So findet man bei den mittig geteilten Wolfsbarschruten zwischen 9′ und 10′ Länge wenig Ruten unter 200g. Mit dem Black Diamond Surf Blank in 9′ baue ich eine Inshore Spinnig Rute unter 200g bei einem Wurfgewicht von 39g bis 175g. Die Schnurklasse dieser Rute liegt bei 30-60lbs und ist am Markt bei diesem Rutengewicht ungeschlagen. Auch ist die Medium Faste Aktion dieser Rute absolut überzeugend. Phenix gibt diese Rute mit einem Wurfgewicht von 28g bis 84g an. Die Rute hat aber nach meiner Vermessung viel mehr Power. So wird man als Rutenbauer zu einem kleinen Trüffelschwein. Man freut sich sehr über solche Funde.

Wer für europäische Flüsse und Seen eine teilbare Rute sucht, sollte sich mal die neue Black Chrome von Phenix ansehen. Gerade die 8’8″er hat eine gute Power und Aktion für Fische in diesen Gewässern. Mit einer Schnurklasse bis 17 lbs hat sie genügend Reserven.

Bei den Meeresruten ist die 8′ er Redeye zu empfehlen. Mit der richtigen Rolle sollte man hier einiges aus dem Wasser bekommen. Die Schnurklasse von 30lbs sollte für die leichte bis mittelschwere Angelei im Salzwasser 80% der Fänge abdecken.

 

 

 

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Baitcaster oder Stationärrolle ?

Eine Frage, welche mich immer wieder beschäftigt. Ich will meine Antwort aber gleich vorne weg geben. Es kann kein entweder oder geben. Die Baitcaster als auch die Stationärrolle hat ihre eigenen Vorzüge. Beide Rollentechnologien haben für bestimmte Arten des Fischens ihre Berechtigung. Daher versuche ich mal hier Antworten auf Fragen zu geben, die sich jeder nach einigen Jahren selber stellt.

Welcher Rollentyp für welchen Einsatz?

Grundsätzlich sollte man immer von dem ausgehen, was man fängt. Also dem Fisch. Denn der Fisch entscheidet über die Umgebung, in welcher man mit seinem Gerät zum Einsatz kommt. Zum Beispiel habe ich mich sehr lange Zeit am Meer mit der Baitcaster herumgeschlagen. Meine Zielfische waren Wolfsbarsch und Thunfische. Beide Fischarten sind auch heute noch die Fische auf welche ich mich spezialisiert habe. Bei den Baitcaster Rollen ist man sehr schnell an folgende Limits gestoßen:

1. Die Schnurkapazität dieser Rollen war und ist zu gering.

Natürlich gibt es Rollen wie die Lexa von Daiwa oder die Tranx von Shimano in der größten Version, die hier einiges an Fassungsvermögen aufweisen, aber dennoch bestand gerade bei einem kapitalen Biss immer die Wahrscheinlichkeit einen großen Fisch nicht zu landen. Auch gibt es sogenannte Multirollen mit Magnet- oder anderen Bremssystemen, auf welche man wesentlich mehr Schnur bekommt. Aber diese Rollen wurden dann wieder viel zu schwer, oder das Werfen mit diesen “kleineren” Multirollen wurde zur Qual.

2. Die Bremskraft dieser Rollen war und ist zu gering.

Jeder weiß, das eine Bremse bei einem kapitalen Fisch nicht das umsetzt was auf der Rolle steht. Als Richtwert kann man immer den Bremswert einer Rolle durch zwei teilen und ist immer auf der sicheren Seite. Also bei einer Angabe von 10kg kann ich von 5kg dynamischer Bremskraft ausgehen. Die Luft bei Baitcastern jenseits der 10kg Bremskraft wird aber auf dem Markt sehr dünn. Bei den Stationärrollen gibt es aber Rollen in der 600g bis 700g Gewichtsklasse, die fast 30kg Bremsleistung aufweisen. So kann eine Shimano Stella SW 8000 PG 28kg abbremsen. Dieser Wert ist bis heute bei dem Rollengewicht ungeschlagen.

3. Das Werfen bei viel Wind ist ein absoluter Nachteil.

Gerade am Meer kann es schon mal vorkommen, dass man gegen den Wind mit erheblichen Böen werfen muss. Mit einer Baitcaster ist das ganze kein spaßiges Unternehmen. Selbst die ausgeklügelten Wurfbremssysteme können hier nicht weiterhelfen. So kommt man bei diesen Verhältnissen schnell zu dem Entschluss eine Stationärrolle einzusetzen.

Doch jetzt fragt sich ein jeder nach der Berechtigung einer Baitcaster Rolle? Diese Rollen kommen dann zum Einsatz, wenn gezielte und schnelle Würfe erforderlich sind. Gerade bei der Jagd auf Süßwasserbarsche macht diese Rolle Sinn. Auch das Fischen von Hechten macht mit ihr Spaß. Gerade Seen und Flüsse wegen ihrer teils dichten Vegetation erfordern präzise Würfe. Wo hingegen am Meer nur die Wurfweite zählt. Insbesondere wenn man von der Küste aus fischt. Am Meer hat man auch für seine Würfe mehr Platz, wohingegen an Flüssen und Seen schon mal ein leichter Wurf aus dem Handgelenk reichen muß, da man nicht viel Platz zum Ausholen hat.

Nicht das wir uns hier falsch verstehen. Ich selber fische gerne mit Baitcastern. Geht es aber ans Meer, dann wechsle ich auf die Stationärrollen.

Ich denke die Hersteller sehen es genau so. Daher findet man bei Baitcastern auch keine Rollen die mehr als 400g bis 500g auf die Waage bringen. Wer schon mal eine Baitcaster um die 300g bis 400g auf seiner Rute hatte, weiß was ich meine. Das Werfen macht mit solchen Kombos nicht wirklich Spaß. Ganz im Gegenteil. Die Hersteller sind gerade bei den Baitcaster Rollen in der Lage sehr leichte Exemplare zu entwickeln. So bekommt man schon Baitcaster Rollen, welche nahe an die 100g Eigengewicht kommen. Mit einer schönen Baitcaster Rute macht eine solche Kombo gerade im Süßwasser viel Spaß. Auch sind die Wurfbremssysteme mittlerweile so weit entwickelt, dass man Köder um die 1g mit der Baitcaster werfen kann.

Aber auch hier hat die Stationäre Rolle ihren Vorteil.

Gerade Köder unter 1g kann man mit der Baitcaster Rolle nicht mehr werfen. Ich habe mir für eine sehr kleine Stationärrolle eigens eine Rute gebaut mit der ich Köder unter 1g noch gut werfen kann. Denn gerade in den Pyrenäen sind die Forellen teilweise sehr klein und machen mit solch einer Kombo richtig Spaß.

Doch wenn man mal einen Blankhersteller gefunden hat, welcher sich in der Produktion auf Baitcaster Blanks oder kurz Casting Blanks spezialisiert hat, kann man davon ausgehen, das diese Blanks das Nonplusultra der Blanks darstellen. Denn gerade hier findet man wunderbare extrem faste Blanks, welche man wunderbar als Spinningruten aufbauen kann, da sie fein in der Spitze und unglaublich viel Power im Back End haben. So kann man gerade im Rutenbau viel Gewicht sparen. Denn gerade hier finden sich  Blanks mit sehr viel Power bei unglaublich geringem Gewicht.

 

So findet man zum Beispiel bei den Maxim Blanks einen 30lbs Blank in der Länge 7’11” also um die 2,40m mit kompletter Carbon Kreuzwicklung. Das Traumhafte an diesem Blank ist sein absolutes Rekordgewicht in dieser Kampfklasse von 78g. Fertig aufgebaut bleibt man bei solch einer Rute unter 100g und kann so unglaubliche Spinningruten für Fische in der Kampfklasse von 10kg bis 20kg bauen. Solche Ruten wiegen normalerweise um die 300g.

Kreuzwicklung
Komplette Carbon Kreuzwicklung

Bei den Resin Blanks insbesondere dem M1 Inshore Blank von Phenix in der Spinningvariante gibt es wunderbar leichte Blanks von 50g bis 100g die von 20lbs bis 35lbs geratet sind. Die Resin Blanks bestechen durch ihre umbeschwerliche Art sie zu werfen.

ResinBlanks
Carbon Blank mit speziellem Resin

Wer etwas mehr Power wünscht findet bei den Hybrid Blanks, insbesondere dem Swimbait Classic, einen Blank in der 160g Gewichtsklasse, bei einer 15-50lbs Schnurklasse. Die Hybridblanks haben durch eine sehr filigranen Carbon Kreuzwicklung ein sehr großes Einsatzgebiet.

Hybridblanks
Hybrid Blanks mit kompletter Carbon Kreuzwicklung

Wer sich zum Beispiel mit folgenden Rollen anfreunden kann findet hier wunderbare Blanks.

Für die Blanks mit Carbon Kreuzwicklung und den Resin Blanks ist die 4000er Stella SW wunderbar geeignet. Zielfisch 10kg bis 20kg

Für die Blanks mit Carbon Hybrid Kreuzwicklung welche bis 50lbs Schnurklasse gehen ist die 8000er PG Stella SW eine wunderbare Rolle. Zielfisch 20kg bis 40kg

Für besonders große Fische gibt es sogar einen Hybrid Blank aus der Black Diamond Serie, den Marlin Caster, der bei einer Schnurklasse von 30lbs bis 80lbs wunderbar auf die Saltiga Dogfight 8000 abgestimmt werden kann. Zielfisch 40kg bis 100kg

Alle Blanks sind von mir getestet worden. Tips für die Beringung gebe ich gerne. Ich denke auch, mit diesen drei Rollen deckt man ein großes Spektrum an Zielfischen ab.  Meine Lieblingsruten für Zielfische unter 10kg werde ich noch mal in einem gesonderten Beitrag beschreiben.

Für spezielle Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung.